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Bereits seit 2015 arbeiten Max Bögl und die DWK zusammen. Mit der neuen Vereinbarung erhöhen sie die Liefer- und Abnahmemengen nun deutlich und bauen ihre strategische Partnerschaft für die kommenden Jahre aus. Am 22. Januar 2026 haben Vertreter der Unternehmen den Vertrag in Sengenthal unterzeichnet.
Stefan Braun, Kaufmännischer Leiter Max Bögl Wind AG
„Die neue Kooperation ist auf mehrere Jahre angelegt, unsere gemeinsamen Ansprüche sind klar definiert: Qualität, Liefersicherheit und technologische Weiterentwicklung. Für diese Leistungsversprechen steht die DWK» führt Jörg Disteldorf, verantwortlicher Personalvorstand der Saarstahl Aktiengesellschaft und DWK, aus.
Spannstahldraht als wichtiges Element der Turmsicherheit
Bei den Hybridtürmen von Max Bögl besteht der obere Turmteil aus Stahl, der untere bis zu 120 Meter hohe Teil aus umweltfreundlichem Beton. Die Festigkeit und die Qualität des Spannstahldrahts sind bestimmend, um die Stabilität des Betonturms zu gewährleisten. Das Unternehmen fertigt bis zu 35 einzelne Ringe aus Umweltbeton und setzt sie mit trockener Fuge übereinander. Um die notwendige Stabilität dafür zu erreichen, stellt Max Bögl Spannglieder her und spannt den Betonturm damit vor. Diese Vorspannung ist der effizienteste Weg, um die hohen Lasten der Anlagen über den Betonturm abzutragen. Für die Herstellung der Spannglieder nutzt Max Bögl seit über zehn Jahren den Spannstahldraht von DWK.
„Auch wenn dieser Draht einen unscheinbaren Eindruck macht, er ist entscheidend. Die langjährige Zusammenarbeit mit DWK hat gezeigt, dass wir uns auf eine gleichbleibend hohe Materialqualität verlassen können. Deshalb ist für uns klar: Mit dieser Partnerschaft schaffen wir auch in Zukunft die Weichen, um den Windenergieausbau in Deutschland voranzutreiben“, sagt Stefan Braun.
200 Kilometer Spannstahldraht pro Turm – Bedarf steigt
Ein Hybridturm hat bis zu 24 Spannglieder. Um sie zu fertigen, werden rund 200 Kilometer Spannstahldraht verbaut. Max Bögl plant, in Zukunft noch höhere Türme zu bauen. Damit wächst in den kommenden Jahren der Bedarf an Spannstahldraht. Mit der Verlängerung der Kooperation ist deshalb ein größeres Produktionskontigent verbunden. Davon profitieren beide Seiten.
„Die langfristige Zusammenarbeit gibt uns die Planungssicherheit, weiter gezielt in neue Produktionsanlagen zu investieren“, erklärt Jörg Disteldorf, „So stellen wir sicher, dass unsere Technik auf dem neuesten Stand bleibt .“
Bildunterschrift: Gemeinsam stark für die Energiewende: v. l. Sebastian Weizer (Zentralbereichsleiter Komponenten-Produktion, Max Bögl Wind AG), Josef Knitl (Vorstand, Max Bögl Wind AG), Jörg Disteldorf (verantwortlicher Personalvorstand der Saarstahl Aktiengesellschaft und DWK, Tobias Thumann (Leiter Einkauf, Max Bögl Wind AG), Stefan Braun (Kaufmännischer Leiter, Max Bögl Wind AG), Andreas Huf (Geschäftsführer DWK Drahtwerk Köln GmbH), Dr. Nadine Artelt (Sales Director Saarstahl AG)
Fotonachweis: Max Bögl Wind AG
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